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Ausland

WHO: Coronapandemie bleibt „Notlage von internationaler Tragweite“

Donnerstag, 20. Januar 2022

/Mopic, stock.adobe.com

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt den Gesundheitsnotstand wegen der Corona­pan­demie vorerst nicht auf. Die Situation bleibe eine „Notlage von internationaler Tragweite“ (PHEIC), ent­schied die WHO, wie sie gestern in Genf mitteilte.

Die Erklärung einer solchen Notlage ist das höchste Alarmsignal, das die WHO geben kann. So sollen Regie­rungen wachgerüttelt werden, damit sie sich auf ein potenziell gefährliches Gesundheitsrisiko einstellen. Zudem sind damit besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden.

Die WHO hatte den Notstand wegen Corona am 30. Januar 2020 erklärt. Zu dem Zeitpunkt waren außer­halb Chinas rund 100 Infektionen in 21 Ländern bekannt. Mit Stand dieser Woche waren es mehr als 326 Millio­nen gemeldete Infektionen weltweit und mehr als 5,5 Millionen Todesfälle.

Eine formelle WHO-Erklärung, ob eine Gesundheitslage eine Pandemie ist oder nicht, gibt es nicht. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte die Coronalage am 11. März 2020 erstmals als Pandemie bezeich­net.

Die Erklärung eines Gesundheitsnotstands erfolgt auf Empfehlung eines Gremiums aus unabhängigen Ex­perten. Dieser Notfallausschuss trifft sich anschließend alle drei Monate, um die Lage neu zu beur­teilen. Das jüngste virtuelle Treffen fand vergangene Woche statt. © dpa/aerzteblatt.de

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