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Ausland

Impfpass wird in Frankreich ab Montag gültig

Freitag, 21. Januar 2022

/picture alliance, Hans Lucas, Myriam Tirler

Paris – In Frankreich gilt von Montag an für Menschen über 16 Jahren der Impfpass. Dies stehe allerdings unter Vorbehalt der Entscheidung des Staatsrates, sagte Premierminister Jean Castex gestern in Paris.

Damit werden weite Bereiche des öffentlichen Lebens nur Geimpften und Genesenen zugänglich. Die Opposition hatte den Staatsrat angerufen, weil sie den der deutschen 2G-Regel entsprechenden Impf­pass für einen Eingriff in die Privatsphäre hält.

Zugleich will die Regierung trotz massiv steigender Coronazahlen die Auflagen allmählich lockern. Die Maskenpflicht im Freien solle ab 2. Februar nicht mehr gelten, sagte Castex. Auch die Pflicht zu drei Tagen Homeoffice in der Woche entfalle.

Es sei aber weiterhin empfohlen, nach Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten. Vom 16. Februar an sollen Diskos wieder öffnen dürfen. Konzertveranstalter dürfen wieder Stehplätze anbieten.

Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren können sich von Montag an die Boosterimpfung geben lassen. Diese werde aber – im Unterschied zu Erwachsenen – nicht verpflichtend, um den Status „geimpft“ zu bekommen.

In Frankreich liegt die Inzidenz landesweit derzeit bei mehr als 3.200 Fällen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche. Etwa 95 Prozent der Fälle gehen auf das Konto der Omikron-Variante des Coronavirus.

Während die Zahl der Einlieferungen ins Krankenhaus weiter steigt, geht die Zahl der COVID-Intensivpa­tien­ten allmählich zurück. © afp/aerzteblatt.de

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