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Ausland

Coronaausbruch auf Militärschiff behindert Hilfe für Tonga

Dienstag, 25. Januar 2022

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Robert Whitmore

Nuku'alofa – Ein Coronaausbruch auf einem australischen Militärschiff erschwert die Hilfslieferungen für den Pazifikstaat Tonga nach der Vulkan- und Tasunami-Katastrophe. Auf der „HMAS Adelaide“, die auf dem Weg in Tongas Hauptstadt Nuku'alofa ist, wurden 23 Besatzungsmitglieder positiv auf das Corona­virus SARS-CoV-2 getestet, wie die Regierung Canberra heute mitteilte.

Tonga ist einer der wenigen Orte auf der Welt, in denen sich das Virus noch nicht ausgebreitet hat. Aus­traliens Verteidigungsminister Peter Dutton sagte, die Hilfsmaßnahmen dürften das nicht gefährden.

Das Schiff soll nun so lange auf See bleiben, bis in Gesprächen mit Tongas Behörden entschieden ist, ob die Besatzung versuchen soll, die Hilfsgüter „kontaktlos“ zu liefern. „Wir werden Tongas Bevölkerung nicht gefährden, aber gleichzeitig wollen wir so schnell wie möglich Hilfe leisten“, sagte Dutton im Sender Sky News Australia.

An den Hilfsmaßnahmen für Tonga sind auch Neuseeland, Japan, China und Frankreich beteiligt. Erste Hilfeflüge waren bereits vergangene Woche in dem Pazifikstaat gelandet. Um das Virus nicht einzu­schleppen, blieben die Besatzungen jeweils nur kurz am Boden.

Der Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai Mitte Januar war einer der schwersten seit Jahr­zehnten. Die Eruption führte in Tonga und an weit entfernten Küsten von Japan bis in die USA zu Flut­wellen.

Mit am schlimmsten wurde die zu Tonga gehörende Insel Mango getroffen. Unter den drei bestätigten Todesopfern ist auch ein Mann von der Insel. Weil der Tsunami alle Häuser zerstörte, wurden die 62 übrigen Bewohner auf die Hauptinsel Tongatapu gebracht. © afp/aerzteblatt.de

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