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Hessen verzichtet künftig auf Luca-App

Donnerstag, 27. Januar 2022

Gesundheitsminister Kai Klose/picture alliance, Malte Glotz

Wiesbaden – Hessen wird den Vertrag zur Nutzung der Luca-App für die Kontaktverfolgung in der Coro­na­pandemie nicht verlängern. Das teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden mit.

„Wir haben Kosten und Nutzen gegeneinander abgewogen und sind letztlich zu dem Schluss gekommen, dass wir die Zusammenarbeit über Ende März 2022 hinaus nicht fortsetzen werden“, sagte er.

„Im pandemischen Geschehen vom Frühjahr bis zum Herbst 2021 hat Luca auch in Hessen zur besseren und schnelleren Nachverfolgung von Kontaktpersonen Infizierter beigetragen“, erläuterte Klose.

Seit einigen Monaten stehe der Schutz vulnerabler Gruppen und sensibler Einrichtungen im Mittelpunkt, so dass eine umfassende Nachverfolgung nicht mehr angezeigt sei.

Von den knapp 37.000 in Hessen registrierten Luca-Standorten nutzte nur noch ein Bruchteil die App aktiv, erläuterte der Minister. Auch von den Gesundheitsämtern erfolgten kaum noch Anfragen an Luca.

Hessen hatte 2021 gemeinsam mit anderen Ländern die App angeschafft, um eine Kontaktnachver­folgung in elektronischer Form zu ermöglichen.

In den vergangenen Wochen hatten mehrere Länder angekündigt, den Vertrag nicht zu verlängern. © dpa/aerzteblatt.de

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