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Politik

Lauterbach will europaweit für verkürzten Genesenenstatus werben

Donnerstag, 27. Januar 2022

/picture alliance, Kay Nietfeld

Berlin – Im Streit um die Verkürzung des Genesenenstatus nach Coronainfektionen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Drei-Monats-Frist verteidigt und will sich um Umset­zung auch auf europäischer Ebene bemühen.

„Wir werden in Kürze erneut versuchen, die drei Monate auch auf europäischer Ebene umzusetzen“, sagte der SPD-Politiker gestern Abend im ZDF-„heute journal“. „Nach drei Monaten kann sich derjenige, der schon mit der Delta-Variante infiziert war, erneut mit der Omikron-Variante infizieren. Somit sind die drei Monate wissenschaftlich richtig“, betonte Lauterbach.

Die EU-Staaten hatten sich vorgestern darauf verständigt, dass sich Reisende innerhalb der Union ohne weitere Auflagen frei bewegen können sollen, wenn sie einen gültigen Impf-, Test- oder Genesenen­nach­weis vorlegen.

Beim Genesenennachweis wird hier eine Gültigkeit von 180 Tagen genannt, also sechs Monate. In Deutschland war der Status Mitte des Monats überraschend auf eine Zeitspanne von 28 bis 90 Tagen nach einem positiven PCR-Test verkürzt worden. © dpa/aerzteblatt.de

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