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Impfziel bis Ende Januar kaum zu schaffen

Freitag, 28. Januar 2022

/picture alliance, Stefan Sauer

Berlin – Das Ziel der Bundesregierung, dass bis Ende Januar 80 Prozent der Bevölkerung zumindest ein­mal gegen SARS-CoV-2 geimpft sind, droht zu scheitern. Bundesweit wurden gestern mindestens 466.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute hervorgeht.

Aber nur gut 40.000 davon gingen an Menschen, die bisher noch nicht geimpft waren. Bei 85.000 han­del­te es sich um Impfungen, die zum vollen Grundschutz führten, bei 344.000 um Auffrischimpfungen.

Damit haben bisher nur 75,7 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten. 73,8 Prozent verfügen laut RKI über einen vollständigen Grundschutz, 52,2 Prozent haben bereits eine Auffrischungs­­impfung erhalten.

Nicht geimpft sind der Statistik zufolge 24,3 Prozent, insgesamt 20,2 Millionen Menschen. Darunter sind aber auch vier Millionen Kinder im Alter bis zu vier Jahren, für die bisher noch kein zugelassener Impf­stoff zur Verfügung steht.

Die Bundesregierung hatte ihr Ziel von 80 Prozent Erstgeimpften schon einmal verschieben müssen. Ursprünglich wollte sie diese Quote bereits bis zum 7. Januar erreichen.

Um die Zielmarke jetzt noch zu schaffen, müssten sich bis einschließlich Montag noch 4,3 Prozent der Bevölkerung impfen lassen, also mehr als 3,5 Millionen Menschen. Das dürfte so gut wie ausgeschlossen sein.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestquoten zu verstehen sind, „da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann“. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt. © dpa/aerzteblatt.de

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