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Bundeszentrale warnt vor Risiken durch Rauchen und Alkohol

Donnerstag, 3. Februar 2022

/andrea, stock.adobe.com

Köln – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragte Burkhard Blienert (SPD) haben anlässlich des Weltkrebstags vor den Risiken durch Rauchen und Alkohol gewarnt. Rauchen sei der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebs, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Im Jahr 2020 waren die vielfach durch Rauchen hervorgerufenen Krebserkrankungen der Atemwege dem­nach die häufigste tödliche Krebsart in Deutschland – mehr als 46.000 Menschen verstarben daran.
Mehr als 20.000 Krebserkrankungen jährlich sind hierzulande auf den Konsum von Alkohol zurückzufü­hren.

Besonders gefährdet, an Krebs zu erkranken, sind Raucher, die gleichzeitig Alkohol trinken. Die Kombina­tion von Alkoholkonsum und Rauchen verursacht insbesondere Krebserkrankungen der oberen Atem­wege und des oberen Verdauungstraktes, wie Mundhöhlen-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs.

Blienert verwies auf das in der Koalition vereinbarte Ziel zu mehr Prävention vor allem für Kinder, Ju­gend­liche und Schwangere sowie die geplanten restriktiveren Maßnahmen bei Werbung und Sponso­ring. „Das sind wichtige Vorhaben im Sinne des Jugend- und Gesundheitsschutzes, denen wir in dieser Legis­latur nachkommen müssen.“

Der Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Martin Dietrich, er­klärte, Nichtrauchen und der Verzicht auf Alkohol seien „die beste Wahl, um einer Krebserkrankung vorzubeugen“.

Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Versor­gungs­lücken schließen“. Die Kampagne der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) zielt darauf ab, grundsätzliche Lücken in der Krebsversorgung weltweit zu beseitigen und für alle den gleichen Zugang zu Vorsorge und Behandlung zu schaffen. © afp/aerzteblatt.de

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