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Medizin

Transplantations­patient mit Schweineherz nach einem Monat wohlauf

Montag, 7. Februar 2022

David Bennett mit Physiotherapeuten. Der Patient, dem weltweit erstmals ein Schweineherz als Ersatzorgan eingesetzt wurde, macht seinen Ärzten zufolge weiter gute Fortschritte. /picture alliance, UMSOM Public Affairs, Tom Jemski

Baltimore – Einen Monat nach der Transplantation geht es einem Mann in den USA mit eingesetztem Schweineherzen den Umständen entsprechend gut.

Der 57-jährige David Bennett sei am Leben und wohlauf, teilte eine Sprecherin der Universität Maryland gestern Morgen mit. Bennett war am 7. Januar das Herz eines Schweins eingesetzt worden.

„Die lange Überlebenszeit von einem Monat ist ein Riesenerfolg für die Xenotransplantation, vor allem, wenn man bedenkt, dass die 1. Herztransplantation von Mensch zu Mensch in Deutschland nicht einmal
24 Stunden anhielt“, erklärte Joachim Denner, Transplantationsexperte von der Freien Universität Berlin.

Bennett muss in der Klinik rund um die Uhr beobachtet werden. Die größte Gefahr für sein Leben ist, dass doch eine Abstoßung des Körpers stattfindet, sagte Denner. Das Immunsystem benötige eine ge­wis­se Zeit, ehe es eine Immunantwort aufbaue. Im Moment würden erst die Antikörper und Im­mun­zellen gebildet, die in der Lage wären, das Organ abzustoßen. © dpa/aerzteblatt.de

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