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Klinik: Keine gesundheitlichen Nachteile nach Blut­proben-Manipulation

Montag, 28. Februar 2022

/James Thew, stock.adobe.com

Halle – Nach umfangreichen Untersuchungen wegen manipulierter Blutproben von Neugeborenen in einer Klinik in Halle sind nach deren Angaben bislang keine gesundheitlichen Nachteile bei den Kindern deutlich geworden.

Das teilte das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle am Montag in einer Bilanz mit. Es hätten rund 800 Familien ein Angebot zu einem Nachscreening im Krankenhaus angenommen, weitere 100 seien bei niedergelassenen Kinderärzten gewesen.

Im Oktober 2021 war bekannt geworden war, dass eine damalige Mitarbeiterin Blutproben aus dem Neuge­borenenscreening manipuliert haben soll. In mehreren Proben fand sich Blut von Erwachsenen. Die Mitar­beiterin aus dem pflegerischen Dienst, die die Manipulationen vorgenommen haben soll, ist mittler­weile nicht mehr im Krankenhaus beschäftigt, wie es weiter hieß.

Mit den neuerlichen Untersuchungen sollte sichergestellt werden, dass keine Hinweise auf mögliche Erkrankungen bei den Kindern übersehen worden sind. Beim Neugeborenen-Screening wird nach Hin­weisen auf angeborene Stoffwechseldefekte und andere Störungen gesucht. Ziel ist, frühzeitig Therapien oder Diäten anzubieten. © dpa/aerzteblatt.de

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