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Risikogebiete für FSME breiten sich nach Norden aus

Freitag, 4. März 2022

/Artemiy, stock.adobecom

Berlin – Sechs weitere FSME-Risikogebiete sind laut einer Meldung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland hinzugekommen. Dazu gehören Stadt- und Landkreise in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

Brandenburg und Nordrhein-Westfalen galten bislang als risikofreie Gebiete. Außerdem ist nun fast das gesamte Bundesland Sachsen ein Risikogebiet. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Risikogebiete hierzu­lande somit auf 175.

Das RKI ermittelt jährlich die Risikogebiete, in dem es die FSME-Inzidenzen erfasst. Besonders in diesem Jahr zeichnet sich ein Trend zur Ausbreitung in nördliche Landesteile ab. Vereinzelte FSME-Fälle treten aber überall in Deutschland auf. Bei entsprechenden Symptome sollte daher differenzialdiagnostisch eine FSME nirgendwo aus den Augen verloren werden.

Zur Prävention bietet sich eine Impfung an. Die Ständige Impfkommission am RKI (STIKO) empfiehlt eine Impfung für alle Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten und in Kontakt mit Zecken kommen können.

Allerdings sind die Impfraten vor allem bei Erwachsenen eher niedrig. Sogar in Risikogebieten mit hohen FSME-Inzidenzen liegen sie nach Auskunft des RKI bei 22 %.

Die Impfung sollte nach Angaben der STIKO möglichst bis zum Beginn der Zeckensaison erfolgt sein. Denn etwa 95 % der FSME-Fälle treten in Deutschland zwischen Mai und November auf. © aks/aerzteblatt.de

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