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Ärzteschaft

Gematik-Chef widerspricht Lauterbach

Dienstag, 8. März 2022

/MQ-Illustrations, stock.adobe.com

Berlin – Auf einer Diskussionsveranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hatte Bundesgesund­heitsmister Karl Lauterbach noch gesagt, er habe die Umsetzung der elektronischen Arbeitsunfähig­keitsbescheinigung (eAU) sowie des elektronischen Rezeptes (eRezept) zunächst gestoppt.

Nicht 100-prozentig ausgereifte technische Lösungen seien nicht in die Fläche bringbar, so der Minister. In vielen Arztpraxen stellte sich Frage, wie es nun weitergeht. Jetzt widersprach der Geschäftsführer Markus Leyck Dieken auf Twitter.

Das eRezept und die eAU laufe planmäßig weiter, „kein Stopp durch Minister“ ließ er verlautbaren. Es solle eine Kommunikation des Bundesgesundheitsminiterium (BMG) folgen. Er wolle die Gesellschafter und Partner bitten, entsprechend die Anwendungen ohne Zögern fortzuführen, schrieb der gematik-Chef.

Lauterbach hatte dagegen gerade die bislang fehlende Arbeitserleichterung und den zu geringen Nutzen der beiden Anwendungen kritisiert, mit denen er den Stopp begründete.

Daher laufe im seinem Minis­terium auch eine „Strategiebewertung“ der Digitalisierung. Künftig sollten zunächst Anwendungen mit einem spürbaren Arzt- und Patientennutzen umzusetzen, so der SPD-Politiker.

Das Bundesgesundheitsministerium hat inzwischen auf Twitter einen Tweet der gematik retweetet, mit dem die gematik darauf hinweist, dass die Testphasen des ertezepts und der eAU weiterlaufen. © mis/aerzteblatt.de

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