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Politik

Arzneimittel­engpässe: Entflechtung des Produktionsprozesses notwendig

Freitag, 11. März 2022

/gumpapa, stockadobecom

Berlin – Deutschland muss sich von den weltweiten Lieferketten unabhängiger machen. Das hat Bundes­gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) heute aufgrund bestehender Lieferengpässe bei Arznei­mit­teln erklärt.

„Wir haben derzeit die Situation, dass in der Arzneimittelversorgung eine Abhängigkeit von der Zuliefe­rung vieler Wirkstoffe besteht, die in Deutschland nicht mehr produziert werden“, sagte der Minister vor Journa­listen in Berlin.

Er glaube, dass man im Rahmen der Krisen wie der Coronapandemie, die noch lange nicht zu Ende sei und auch dem „verbrecherische Krieg“, den Putin gegen das ukrainische Volk führe, sehe, dass es zu Aus­fällen bei Lieferketten komme.

„Meine Einschätzung ist, dass wir uns besser auf solche Situationen vorbereiten müssen“, sagte Lauter­bach. Daher müsse sich Deutschland bei kritischen Medikationen, Schutzausrüstung und auch Impf­stoffen – so­wie auch bei der Energie und bei Rohstoffen – unabhängiger machen.

„Wir leben in einer Zeit, in der klar wird, dass wir in Teilen eine Entflechtung des Produktionsprozesses einleiten müssen“, so Lauterbach. Zuletzt hatte es etwa beim Medikament Tamoxifen massive Liefereng­pässe gegeben. © may/aerzteblatt.de

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