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Tuberkulosezahlen sinken weniger stark als in Vorjahren

Freitag, 18. März 2022

/meenkulathiamma, stock.adobe.com

Berlin – Die Zahl der Tuberkulosefälle sinkt in Deutschland weiter – aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) gestern in Berlin mitteilte, wurden im Jahr 2021 3.896 Neu­erkrankungen mit Tuberkulose übermittelt. Das waren sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Jahr 2020 hatte die Fallzahl mit 4.127 auch aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen im Zuge der Coronapandemie knapp 14 Prozent niedriger als 2019 gelegen. Es gab 108 Todesfälle.

Von sogenannten Niedriginzidenzländern wie Deutschland wird laut RKI erwartet, dass die Fallzahlen bis 2035 unter die Inzidenz von einem Fall pro hunderttausend Einwohner sinken.

Dafür müssen die Neu­erkran­kungen jedes Jahr aber um mindestens zehn Prozent zurückgehen. 2020 lag die Inzidenz in Deutsch­land bei 5,0 Erkrankungen pro hunderttausend Einwohner, 2021 bei 4,7.

Die Tuberkulose fordert jedes Jahr weltweit immer noch Millionen Tote. Prävention, Früherkennung und eine adäquate Behandlung drohen laut RKI in Pandemiezeiten ins Hintertreffen zu geraten, dabei ist die Tuberkulose heilbar und könnte bei konsequenter Bekämpfung in einigen Jahren ausgerottet sein. In Deutschland sei vor allem eine intensivere Prävention nötig. © afp/aerzteblatt.de

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