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Fresenius Medical Care baut US-Geschäft aus

Montag, 21. März 2022

/Wirestock, stock.adobe.com

Bad Homburg – Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) will mit einer Fusion in den USA sein Geschäftsmodell rund um die Versorgung von Nierenkranken ausbauen.

Die nordamerikanische Tochter­gesellschaft Fresenius Health Partners solle mit dem Nierenärztenetzwerk Interwell Health und Cricket Health, einem US-Anbieter von Nierentherapien, und seiner Plattform für Patientendaten zusammen­gehen, teilte FMC heute in Bad Homburg mit.

Der Dax-Konzern soll demnach Mehrheitseigentümer an dem neuen Unternehmen werden, das mit 2,4 Milliarden US-Dollar (rund 2,17 Milliarden Euro) bewertet werde. Die Firma soll unter der Marke Inter­well Health auftreten und bis 2025 mehr als 270.000 nierenkranke Menschen versorgen.

Indem man in einem früheren Krankheitsstadium der Patienten ansetze, solle sich der potenzielle Markt für FMC erheblich vergrößern, hieß es. Den Abschluss des Deals erwartet der Konzern in der zweiten Jahreshälfte. Weitere Details etwa zu Umsatzprognosen oder zur Anteilsstruktur der Partner wurden nicht mitgeteilt.

Die geplante Fusion vereine die Expertise von Fresenius Health Partners in der Nierenversorgung, das Netzwerk von 1.600 Nierenärzten von Interwell Health sowie das technologiegestützte Modell von Cri­cket Health, hieß es. Das neue Unternehmen habe beste Voraussetzungen, die Therapie von Nierenpa­tienten zu verbessern, sagte Bill Valle, Chef von FMC in Nordamerika.

„Dazu gehören, die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Wiederaufnahmen zu reduzieren, das Fort­schreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Zahl der Transplantationen zu erhöhen.“ Es gehe auch darum, den Übergang zur Heimdialyse zu beschleunigen – ein Feld, das FMC mit der Übernahme des US-Anbieters NxStage 2019 ausgebaut hat.

Fresenius Medical Care betreibt weltweit gut 4.100 Dialysezentren für Nierenkranke und versorgt dort rund 345.000 Patienten. Zugleich ist FMC ein Anbieter von Produkten wie Dialysegeräten, Dialy­satoren und damit verbundenem Einweg-Zubehör. © dpa/aerzteblatt.de

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