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NAKO-Studiendaten ab Ende März für Forschungszwecke breit verfügbar

Montag, 28. März 2022

/Chaosamran_Studio, stock.adobe.com

Heidelberg – Ab Ende März können Forschungsgruppen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum auf die Erstuntersuchungsdaten der NAKO Gesundheitsstudie zugreifen. Möglich macht dies ein Webportal namens „NAKO TransferHub“.

Das Portal wurde entwickelt, um Wissenschaftlern technisch einen Zugang zu den Studiendaten der NA­KO zu ermöglichen. Anhand des darin enthaltenen Datenverzeichnisses können re­gistrierte User einse­hen, welche Studiendaten die NAKO bei den 205.000 Teilnehmenden erhoben und qualitätsgesichert hat.

„Diese Öffnung stellt einen wichtigen Schritt für die NAKO dar, denn bislang wurde der TransferHub aus­schließlich intern von den an der NAKO beteiligten Forschungseinrichtungen genutzt“, erläuterte Tobias Pischon, Leiter der Forschergruppe molekulare Epidemiologie am Max-Delbrück-Centrum Berlin und NAKO Vorstandsmitglied.

Arbeitsgruppen können über den TransferHub Beschreibungen der verfügbaren Daten einsehen, Daten­nutzungsanträge stellen und Bearbeitungsstände einzelner Nutzungsanträge nachverfolgen. Während der internen Verwendung hat die NAKO nach eigenen Angaben Abläufe getestet und die Funktionen des Portals geprüft. Künftig stünden die Studiendaten auch Wissenschaftlern anderer Forschungseinrichtun­gen zur Verfügung.

„Auf diesen Schritt haben wir jahrelang hingearbeitet und freuen uns auf die wissenschaftlichen Koope­rationen, die sich daraus ergeben werden“, erläutert Annette Peters, Vorstandsvorsitzende der NAKO Gesundheitsstudie.

Künftig sei geplant, die Daten zunächst europaweit und anschließend für die gesamte internationale Wissenschaftscommunity zur Verfügung zu stellen, hieß es aus der der NAKO.

Die NAKO Gesundheitsstudie ist eine Langzeitbevölkerungsstudie. Sie wird von einem Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen organisiert, nämlich der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten und der Leibniz-Gemeinschaft. Ziel ist laut der NAKO, die Entstehung wichtiger Volkskrankheiten besser zu verstehen. © hil/aerzteblatt.de

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