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Ärzteschaft

Ärzte erwarten deutliche Zunahme von Long-COVID-Fällen

Montag, 4. April 2022

/Jesse, stock.adobe.com

Berlin – Die Vertragsärzte erwarten eine deutliche Zunahme von Long-COVID-Fällen. Schon jetzt sei der Beratungsbedarf in den Arztpraxen „immens“, sagte der Vorstandvorsitzende der Kassenärztlichen Bun­des­vereinigung (KBV), Andreas Gassen, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Und er wird eher noch wachsen.“ Angesichts der derzeit hohen Fallzahlen könne es zudem sein, dass auch die Zahl der Patienten mit Verdacht auf Long COVID „in den kommenden Wochen noch einmal deutlich ansteigt“.

Langzeitfolgen seien von vielen Viruserkrankungen bekannt, der Unterschied bestehe nun aber „in der schieren Menge der Infektionen in der Bevölkerung“, sagte Gassen. Allein deshalb dürfte es mehr Fälle mit Langzeitfolgen geben, prognostizierte er.

Gassen forderte zudem bessere Rahmenbedingungen für den Umgang mit Long-COVID-Fällen. Es wäre für beide Seiten „sehr hilfreich, wenn es eine präzisere Definition von Long COVID gäbe, die eine zuver­lässige Diagnose ermöglicht“, sagte Gassen den Funke-Zeitungen.

Denkbar wäre nach seinen Worten etwa eine bestimmte Kombination von subjektiven Symptomen wie Müdigkeit, Niedergeschlagenheit oder Antriebslosigkeit und objektiven und messbaren medizinischen Parametern. © afp/aerzteblatt.de

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wichi
am Dienstag, 5. April 2022, 12:41

Mann könnte noch viele Long-Covid Erkrankungen verhindern

In den nächsten Monaten werden wohl zusätzlich zu vielen Long-Covid Erkrankungen etwa 156.000 Diabetes Neuerkrankungen dazukommen.
DerStandart: US Studie| 40 Prozent mehr Diabetes-Fälle nach Covid-19-Erkrankung
https://www.derstandard.de/story/2000134635113/40-prozent-mehr-diabetes-faelle-nach-covid-19-erkrankung

Beides sind Autoimmunerkrankungen, von den man einen Teil verhindern könnte, wenn man die Bevölkerung darüber informieren würde, dass eine Vitamin-D Supplementation hilfreich ist, um diese zu verhindern

Das Ergebnis der vor kurzen veröffentlichten "Vital" Studie ist, dass eine tägliche Vitamin-D Supplementation von 2000 I.E. das Auftreten von Autoimmunerkrankungen um 22% bis 39% (39% letzten 3 Jahre der Studie) reduziert.

Harvard (University) Medical school:
"Vitamin D and marine omega 3 fatty acid supplementation and incident autoimmune disease: VITAL randomized controlled trial"
https://www.bmj.com/content/376/bmj-2021-066452

Die Schutzwirkung könnte noch höher sein, wenn man die von der EFSA definierte sichere Tagesdosis von 4000 I.E. täglich empfehlen würde.

Was für in Interessen haben die zuständigen Organisationen für solche Empfehlungen wie z.B. die DGE (Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie), dass man sehenden Auges mindestens 34000 (22% von 156.000) Diabetes Erkrankungen, die in den nächsten Monaten kommen werden, nicht verhindert.

Folgt die DGE nur Ihrer Hauptaufgabe und rechnet sich aus, dass bei mehr Erkrankten auch mehr Forschungsgelder zur Verfügung gestellt werden?
"Aufgaben
Die DGE sieht ihre Hauptaufgabe in der Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Endokrinologie - im Bereich der Grundlagenforschung ebenso wie im Bereich der klinischen Forschung"
https://www.endokrinologie.net/dge.php

Somit sollte hinterfragt werden,ob in den Empfehlungen der DGE die Gesundheit der Bevölkerung noch berücksichtigt wird, oder diese sich mehr nach den Betriebswirtschaftlichen Interessen der Mitglieder richtet.

Ch.Wie
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