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Ärzteschaft

126. Deutscher Ärztetag: „Politisch besonders herausfordernde Zeiten“

Mittwoch, 6. April 2022

/picture alliance, NurPhoto, Nicolas Economou

Berlin – Der Deutsche Ärztetag hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder thematisch aus ärztli­chem Blickwinkel mit der politischen Lage in Deutschland und der Welt – wie etwa dem Klimawandel – befasst. Dieses Jahr liegt ein Augenmerk auf dem Krieg in der Ukraine. Aber auch die Coronapendemie ist nicht vorbei.

Die Bundesärztekammer (BÄK) sprach heute in einer Ankündigung für den 126. Deutschen Ärztetag, der vom 24. bis 27. Mai 2022 in Bremen stattfinden soll, von „politisch besonders herausfordernde Zeiten“, denen sich die 250 Abgeordne­ten des Ärzteparlamentes widmen werden.

Programmplanung 126. DÄT

Eröffnung
Dienstag, 24. Mai 2022
10 bis 12 Uhr
Großer Saal im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ (Domsheide 4, 28195 Bremen)

Arbeitssitzungen (auch als Online-Stream)
Dienstag, 24. Mai 2022
14 bis 18 Uhr
Mittwoch, 25. Mai 2022
9 bis 12:30 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Donnerstag, 26. Mai 2022
9 bis 12:30 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Freitag, 27. Mai 2022
9 bis ca. 16 Uhr

Ort: ÖVB-Arena Bremen, Findorffstraße 101, 28215 Bremen

Neben dem Krisenmanagement in der Coronapandemie und der Bewältigung der humanitären Folgen des Ukraine-Krieges sieht die BÄK die Bundesregierung gefordert, sich „dringend“ mit zahlreichen Re­form­bau­stellen im deutschen Gesundheitswesen zu befassen.

Das Themenspektrum, über das auch auf dem Ärztetag in Bremen diskutiert werden soll, geht von Refor­men der Krankenhausplanung und -vergütung über die Neuorganisation der Notfallversorgung, Struktur­reformen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) bis hin zu Maßnahmen gegen die zu­nehmende Kom­merzialisierung des Gesundheitswesens.

Unter dem Titel „Ärztlicher Versorgungsbedarf in einer Gesellschaft des langen Lebens“ will das Ärzte­parlament Möglichkeiten und Wege diskutieren, wie die Rahmenbedingungen der ärztlichen Tätigkeit verbessert und damit auch die ärztliche Nachwuchsförderung unterstützt werden kann.

Nicht zuletzt die Pandemie habe „drastisch vor Augen geführt“, dass eine ausreichende Personalaus­stattung im Gesundheitswesen kein Luxus sei, sondern „essenziell für das Wohlergehen der gesamten Gesellschaft“, so die BÄK.

Eine besondere Rolle einnehmen sollen die Fragen, welche Folgen die Pandemiepolitik für Kinder und Ju­gendliche hatte, und wie die psychosoziale Folgen der Coronaschutzmaßnahmen für Heranwachsende eingedämmt werden können. © may/aerzteblatt.de

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