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Politik

Ullmann wird gesundheits­politischer Sprecher der FDP im Bundestag

Freitag, 8. April 2022

/picture alliance, Frederic Kern, Geisler-Fotopress

Berlin – Andrew Ullmann wird neuer gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des Unterausschusses für Globale Gesundheit. Er soll das Amt am 1. Mai übernehmen, wie heute bekannt wurde. Seit 2017 ist Ullmann Obmann seiner Fraktion im Gesundheitsausschuss.

Der Würzburger Infektiologe übernimmt das Amt von Christine Aschenberg-Dugnus, die Anfang Dezem­ber bereits zur Parlamentarischen Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion gewählt worden war. Sie hatte das Amt der gesundheitspolitische Sprecherin zunächst weitergeführt.

„Ich bin stolz und dankbar für das Vertrauen meiner Fraktion“, sagte der Arzt Ullmann zu seiner Wahl. Gerade die Pandemie habe die Bedeutung der individuellen Gesundheit und des nationalen und inter­nationalen Gesundheitssystems in den Mittelpunkt des Interesses gebracht.

Er freue sich, dass er nach vier Jahren Oppositionsarbeit als Sprecher für seine Fraktion die Regierungs­arbeit mitgestalten könne. „Wir haben uns als Regierungskoalition entscheidende Zukunftsthemen für diese Legislaturperiode vorgenommen“, sagte er.

Besonders wichtig sei ihm, dass jeder Zugang zu einer modernen, bedarfsgerechten und qualitativ hoch­wertigen Gesundheitsversorgung habe. Dafür brauche es „zukunftsfähige Strukturen und eine stabile Finanzierung“.

In Bezug auf die globale Gesundheit sagte er, man müsse Gesundheit global denken, um eine nach­halti­ge Gesundheitsversorgung zu etablieren. Das habe gerade die Pandemie gezeigt. Man habe daher für diesen Unterausschuss gekämpft, weil er ein wichtiges Bindeglied zwischen globaler Wirtschafts- und Entwicklungsarbeit und nationaler Gesund­heitspolitik sei.

„Die größte globale Gesundheitskrise seit Jahrzehnten und deren Auswirkungen stellt die Welt vor ge­waltige Aufgaben. Damit wird sich der Unterausschuss Globale Gesundheit auch in dieser Legislaturpe­riode befassen“, so Ullmann zur Coronapandemie.

Aber auch der Krieg in der Ukraine werde zu einer weltweiten Herausforderung für die Gesundheitssys­teme werden. „Wir können noch nicht absehen, welche Folgen es durch diesen Krieg in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Medikamentenproduktion geben wird“, sagte er. Ganz abgesehen von dem akuten Leid durch Verwüstung, Tod und Schmerz. Als Unterausschuss wolle man „wachen Auges die Situation begleiten und die nötigen Maßnahmen zeitnah anstoßen.”

Andrew Ullmann ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Universitätsprofessor für Infek­tiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, internistische Onkologie und Infektiologie. © may/EB/aerzteblatt.de

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