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Politik

Krankenhäuser laut DIVI weiter stark durch Corona belastet

Freitag, 8. April 2022

/picture alliance, Friso Gentsch

Berlin – Zwar gebe es derzeit keine bundesweite Überlastung der Intensivstationen, dennoch seien die Stationen „mehr als belastet“. Dies berichtete heute Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdiszi­plinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

Die Zahl der COVID-19-Patienten auf Intensivstationen liege seit Anfang Februar konstant zwischen 2.000 und 2.400, so Marx. Bei 40 Prozent der Krankenhäuser stünden die „Ampeln auf Rot“ – Operationen müssten verschoben werden, das Personal sei am Limit.

Laut aktuellem DIVI-Tagesreport befinden sich derzeit 2.029 Patienten in intensivmedizinischer Behand­lung – davon werden 781 invasiv beatmet. 140 COVID-Patienten verstarben innerhalb der letzten 24 Stunden auf den Intensivstationen.

Marx warnte davor, dass für den kommenden Herbst wieder mit einem Anstieg der Coronainfektions­zahlen zu rechnen sei. Hinzu werde mit hoher Wahrscheinlichkeit eine wieder stärker ausgeprägte Grippe­welle kommen. Deshalb sei es „unerlässlich“, entsprechend perspektivisch zu planen und zu handeln.

Bei den Vorbereitungen müsse insbesondere die „wichtigste Ressource“, das Personal, beachtet werden. Marx forderte in diesem Zusammenhang ein „großes Maßnahmenpaket“ mit langfristigen Perspektiven. © aha/afp/aerzteblatt.de

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