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Ärzteschaft

Marburger Bund stimmt Tarifeinigung für Beschäftigte der Diakonie zu

Freitag, 8. April 2022

/jonasginter, stock.adobe.com

Hannover – Die Tarifeinigung für die über 40.000 Beschäftigten der niedersächsischen Diakonie ist in trockenen Tüchern. Die zuständigen Gremien hätten der Tarifeinigung mit dem Diakonischen Arbeitge­berverband zugestimmt, teilte der Marburger Bund Niedersachsen heute mit.

Die mitbeteiligte Gewerkschaft Verdi habe sich mit dem Ergebnis ebenfalls einverstanden erklärt. Die Beschäftigten erhielten damit rückwirkend zum 1. Januar mehr Geld, außerdem werde die Arbeitsbe­lastung der Ärztinnen und Ärzte in den diakonischen Krankenhäusern schrittweise reduziert. Die Laufzeit geht bis 31. August 2023.

Die Diakonie-Beschäftigten erhalten rückwirkend 1,4 Prozent mehr Lohn, ab 1. Januar 2023 kommen weitere 1,8 Prozent dazu. Auch die Arbeitsbelastung soll sinken: Bereitschaftsdienste werden demnach stufenweise verringert und ab Januar 2023 auf durchschnittlich sechs Dienste im Monat begrenzt, vom siebten Dienst an ist ein Zuschlag von 10 Prozent fällig. Ab September 2023 sinkt das Limit auf fünf Dienste im Monat, der Zuschlag ist dann vom sechsten Dienst an fällig.

„Wir begrüßen es sehr, dass die teils schwierigen Verhandlungen mit einem guten Kompromiss beendet werden konnten“, sagte Hans Martin Wollenberg, der Vorsitzende des Marburger Bundes Niedersachsen. „Die Diakonie gibt damit an ihre ärztlichen Beschäftigen eine Tarifentwicklung weiter, die mit anderen Krankenhausträgern vergleichbar ist.“ © dpa/aerzteblatt.de

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