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CureVac und GSK schließen Vertrag mit Bundesregierung zur Pandemievorsorge ab

Montag, 11. April 2022

/picture alliance, Sebastian Gollnow

Boston/Tübingen – CureVac und GSK gaben heute bekannt, dass sie einen Vertrag mit der Bundesregie­rung für die Lieferung von mRNA-Impfstoffen im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung zur Pande­mie­vorsorge in Deutschland geschlossen haben.

Im Anschluss an eine maximal zweijährige Qualifizierungsphase gewährt der Vertrag der Bundesregie­rung bis 2029 Zugang zu CureVacs Produktionskapazität, um 80 Millionen Dosen mRNA-basierter Impf­stoffe während der aktuellen Pandemie oder bei künftigen Ausbrüchen von Infektionskrankheiten schnell zur Verfügung stellen zu können.

Durch die ständige Bereithaltung dieser Produktionskapazität soll das Risiko potenzieller Lieferengpässe in einer Pandemiesituation vermindert werden, so heißt es in der Mitteilung. Innerhalb des Vertrags wird die Bundesregierung CureVac und GSK nach erfolgreicher Beendigung der Qualifizierungsphase für die ständige Bereitstellung ihrer Produktionskapazitäten eine jährliche Bereitschaftsgebühr zahlen.

„Die COVID-19-Pandemie hat in den vergangenen zwei Jahren unser gesamtes gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben sowie die globalen Gesundheitssysteme und medizinischen Versorgungsinfra­struk­­turen auf eine harte Probe gestellt“, sagte Franz-Werner Haas, Vorstandsvorsitzender von CureVac.

Dies habe gezeigt, wie wichtig der Zugang zu innovativen Technologieplattformen wie der mRNA-Tech­no­logie sowie entsprechend solide Produktionskapazitäten für die rasche Entwicklung und Bereitstel­lung lebensrettender Impfstoffe seien – insbesondere im Hinblick auf zukünftige Ausnahmezustände bei einem Ausbruch von Infektionskrankheiten.

Man begrüße die Ankündigung der deutschen Bundesregierung, die nationale Vorsorge für Pandemien zu stärken, sagte Roger Connor, President of Vaccines and Global Health bei GSK. Das gemeinsame mRNA-Entwicklungsprogramm mit CureVac könne dank der hohen Anpassungsfähigkeit der mRNA-Technologie und ihrer potenziell schnellen Reaktionsfähigkeit eine Schlüsselrolle für die Pandemievorsorge spielen. © EB/aha/aerzteblatt.de

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