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Ärzteschaft

Landarztquote in BW: Insgesamt 356 Bewerbungen eingegangen

Donnerstag, 14. April 2022

/picture alliance, Karl-Josef Hildenbrand

Stuttgart – Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehrere hundert Personen um die 75 Medizinstudien­plätze beworben, die vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Landarztquote vergeben werden. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist gingen 356 Bewerbungen beim Regierungspräsidium Stuttgart ein, davon mehr als 60 Prozent in den letzten drei Tagen. Das gab das Regierungspräsidium heute bekannt.

„Die Landarztquote soll dazu beitragen, die hausärztliche Versorgung gerade auch im ländlichen Raum zu sichern. Die vielen Bewerbungen zeigen, dass ein großes Interesse besteht, nach dem Studium als Hausärztin oder Hausarzt in einem Bedarfsgebiet in Baden-Württemberg tätig zu sein – das freut mich sehr“, so Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Von den 323 Bewerbungen, die die formalen Kriterien erfüllten, kamen demnach 107 (33 Prozent) von Männern und 216 (67 Prozent) von Frauen. 83 Bewerbende hatten bereits eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf. Am stärksten vertreten war hier die (Kinder-) Krankenpflegekräfte, gefolgt von Notfall­sanitätern und Physiotherapeuten.

Die 158 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen in der ersten Runde des Bewerbungs- und Auswahl­verfahrens, hätten bereits eine Einladung zu den Online-Auswahlgesprächen erhalten, so das Regie­rungs­präsidium. Dabei müssten sie eine fach- und sachkundige dreiköpfige Kommission davon überzeu­gen, dass sie für die Tätigkeit als Hausarzt besonders geeignet sind.

Die Landarztquote ist eine Vorabquote bei der Zulassung zum Studium der Humanmedizin. Jährlich können in Baden-Württemberg bis zu 75 Studienplätze an Bewerbende vergeben werden, die sich im Gegenzug nach dem Studium und der Facharztweiterbildung für mindestens zehn Jahre verpflichten, als Hausärztin in einem unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Gebiet zu arbeiten. © emi/aerzteblatt.de

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