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Sozialverband: Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken

Donnerstag, 21. April 2022

/thodonal, stock.adobe.com

Frankfurt – Zur Entlastung von chronisch Kranken und Rentnern fordert der Sozialverband VdK eine deutliche Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. „Davon würden Patientinnen und Patienten mit kleinen Einkommen profitieren, zu denen auch viele chronisch Kranke oder Menschen mit Behinderungen gehören“, erklärte der Vorsitzende des VdK Hessen-Thüringen, Paul Weimann, heute in Frankfurt.

Auch viele Rentnerinnen und Rentner mit geringen Altersbezügen würden dies als spürbare finanzielle Erleichterung empfinden. „Es ist schon erstaunlich, dass für Medikamente 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, für Schnittblumen aber nur 7 Prozent“, so Weimann.

Bei älteren Menschen mit meist zunehmenden körperlichen Gebrechen machten die Kosten für Arzneimittel einen beachtlichen Teil ihrer laufenden Ausgaben zum Lebensunterhalt aus.

„Es steht zu befürchten, dass bei den derzeit steigenden Preisen manche das benötigte Arzneimittel vom Einkaufszettel streichen, weil ihr Budget bereits durch den Einkauf von Nahrungsmitteln aufgebraucht ist“, sagte der VdK-Landesvor­sitzende.

Eine Mehrwertsteuersenkung auf Arzneimittel sei zwar von den Ampel-Koalitionä­ren angedacht, aber letztlich nicht in den Koalitionsvertrag aufgenommen worden. Nun müsse sie wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden, forderte Weimann. © kna/aerzteblatt.de

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