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Politik

Brandenburg: Erstes Long-COVID-Netzwerk gegründet

Montag, 25. April 2022

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz in Brandenburg. /picture alliance, Soeren Stache

Berlin – In Brandenburg hat sich auf Initiative des Gesundheitsministeriums das erste Netzwerk zur Behandlung von Long COVID gegründet. Die Angebote für Menschen, die an Langzeitfolgen von COVID-19 leiden, sollen so weiter ausgebaut werden.

Das Netzwerk „DiReNa – DiAGNOSTIK, ReHABILITATION und NaCHSORGE“ wurde heute im Rahmen einer Fachveranstaltung in der Potsdamer Staatskanzlei gegründet. Es soll als Anlaufstelle für eine feindiagnostische Beratung und Betreuung dienen, mögliche Behandlungswege aufzeigen und darüber hinaus den fachlichen und sektorübergreifenden Austausch aller Akteure des Gesundheitswesens im Land fördern.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich in Brandenburg mehrere Reha-Kliniken und ambulante Reha-Einrichtungen sowie Kostenträger, Fachgesellschaften, Ärzteverbände und weitere Akteure zusammengeschlossen, um spezielle Rehabilitationsangebote für die Behandlung von Long-COVID-Patienten zu ermöglichen.

Die Notwendigkeit, ambulante und stationäre Diagnostik zu strukturieren, und eine qualifizierte Nachsorge zu organisieren hatte dazu geführt, dass unter Federführung des Gesundheitsministeriums die landesweite Initiative zur Gründung von DiReNa entstanden ist.

„Unser Ziel ist es jetzt, unter dem Dach ‚Reha-Land-Brandenburg‘ ein Netzwerk zu etablieren, in dem Behandlungs- und Rehabilitationskonzepte gemeinsam weiterentwickelt werden“, erklärt Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). „Gemeinsam wollen wir aufklären und die Angebote bekannter machen, damit Betroffene schnell die Hilfe bekommen, die sie benötigen.“

Long-COVID sei eine neue Herausforderung für die Gesundheitsversorgung, die oftmals eine fach­übergreifende Behandlung benötigt. Das Netzwerk DiReNa aus Partnern der medizinischen Diagnostik, der Rehabilitation und von nachsorgenden Einrichtungen, die Expertise in der Behandlung der COVID-19-Erkrankung haben, bringe die Kompetenz dafür mit.

Gesine Dörr, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin des St. Josefs-Krankenhaus Potsdam, und Martin Spielhagen, Ärztlicher Direktor des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen, hätten auf den guten Erfahrungen in der Pandemie mit der Vernetzung von Kliniken im Corona Cluster Westbrandenburg aufgebaut, als sie DiReNa ins Leben riefen. © lau/aerzteblatt.de

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