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Ärzteschaft

Unbürokratische Hilfe für Ärzte bei Versorgung ukrainischer Geflüchteter

Freitag, 29. April 2022

/fizkes, stock.adobe.com

Berlin – Telefonische Sprachmittler wollen Ärzte und medizinisches Personal bei der Behand­lung von Ge­flüch­teten aus der Ukraine unterstützen. Die Hotline, die ad hoc angerufen werden kann, ist vor allem für nicht planbare ärztliche Behandlungen wegen akuter Beschwerden mit hoher Dringlichkeit vorgesehen – ausgenommen sind Aufklärungsgespräche vor einem elek­tiven operativen Eingriff und psychiatrische Therapiesitzungen.

Angeboten wird der kostenfreie telefonische Übersetzungsdienst „Dolmetsch Nothilfe: Ukrai­nisch“ von Tria­phon, einem gemeinnützigen Berliner Unternehmen. Ärzte und medizinisches Personal können die Hotline bei Bedarf rund um die Uhr ohne Terminvereinbarung angerufen und werden sofort mit einem Sprachmittler verbunden.

Diese sprechen sowohl Ukrainisch als auch Russisch und Deutsch fließend. Sie wurden auf ihre Eignung geprüft und in einer Schulungseinheit auf das Telefondolmetschen vorbereitet.

Der Dienst unterliegt laut Triaphon datenschutzrechtlichen Vorgaben. So gäbe es keine Weitergabe personen­bezogener Daten, keine Nennung der Institution oder von Namen der anrufenden Person und keine Weiter­gabe der Telefonnummern. Auch würden Gespräche nicht aufgezeichnet.

Um das Angebot nutzen zu können, ist eine einmalige Registrierung im Vorfeld beim Anbieter nötig. Triaphon schaltet nach einer Prüfung den Zugriff auf den Service frei. Im Anschluss erhalten Praxen per E-Mail die Hotline-Nummer sowie weiterführende Informationen. Ab dann kann der Übersetzungsdienst jederzeit bei Bedarf genutzt werden. © hil/sb/aerzteblatt.de

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