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Weniger Krankenhaus­behandlungen in Nordrhein-Westfalen

Montag, 2. Mai 2022

/pikselstock, stock.adobe.com

Düsseldorf – Im ersten Coronajahr 2020 ist die Zahl der Krankenhausbehandlungen in Nordrhein-Westfalen (NRW) deutlich zurückgegangen. Das berichtet das Statistische Landesamt IT.NRW heute.

Demnach sind insgesamt noch 4,1 Millionen Menschen vollstationär in einem Krankenhaus des bevölke­rungsreichsten Bundeslandes behandelt worden. Das sind 13,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Den stärksten Rückgang (29,4 Prozent) gab es bei bestimmten infektiösen und parasitären Krankheiten. In den drei traditionell fallzahlstärksten Diagnosebereichen verringerten sich die Patientenzahlen dagegen durchschnittlich bis unterdurchschnittlich.

Bei den Krankheiten des Kreislaufsystems sanken sie um 11,6 Prozent, bei Tumoren um 8,6 Prozent und bei Krankheiten des Verdauungssystems gab es 2020 einen Rückgang um 14,8 Prozent gegenüber 2019.

Die Zahl der in den NRW-Krankenhäusern behandelten Krankheiten des Atmungssystems verringerte sich ebenfalls gegenüber 2019 um 20,1 Prozent. Dies lag aber nach Angaben der Statistiker auch daran, dass COVID-19 bei stationären Behandlungen in der amtlichen Diagnosestatistik grundsätzlich als Nebendiagnose kodiert wurde.

Nach früheren Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2020 insgesamt 40.648 Patientinnen und Patienten mit Wohnort in Nordrhein-Westfalen mit oder wegen einer COVID-19-Infektion stationär in Kran­kenhäusern behandelt. © dpa/aerzteblatt.de

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