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Frauen in Deutschland bekommen erstes Kind immer später

Dienstag, 3. Mai 2022

/Zffoto, stock.adobe.com

Wiesbaden – In Deutschland bekommen Frauen immer später ihr erstes Kind. Bei dessen Geburt sind sie im Schnitt über 30 Jahre alt – und damit ein Jahr älter als noch vor zehn Jahren, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte.

Demnach lag das Alter von Frauen in Deutschland im Jahr 2020 bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt bei 30,2 Jahren. Zehn Jahre zuvor waren es noch 29,0 Jahre. Das durchschnittliche Alter der Erstgebärenden sei im Verlauf der vergangenen zehn Jahre „fast durchgehend gestiegen“, hieß es.

Im Jahr 2020 kamen in Deutschland rund 360.000 Erstgeborene auf die Welt. Davon hatten 2.900 Erstgebore­ne oder 0,8 Prozent eine Mutter, die jünger als 18 Jahre alt war. Bei 2,9 Prozent oder 10.500 der Erstgebo­re­nen war die Mutter bei der Entbin­dung 40 Jahre und älter.

„Auch in den anderen Staaten der Europäischen Union bekommen Frauen immer später ihr erstes Kind“, so die Statistiker unter Berufung auf die EU-Statistikbehörde Eurostat. In Italien waren die Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes mit durchschnittlich 31,4 Jahren am ältesten, gefolgt von Spanien mit 31,2 Jahren und Luxemburg mit 31,0 Jahren.

Am jüngsten waren die Erstgebärenden 2020 in Bulgarien (26,4 Jahre), gefolgt von Rumänien (27,1 Jahre) und der Slowakei (27,2 Jahre). Im Jahr 2020 betrug das Alter der Erstgebärenden im EU-Durchschnitt 29,5 Jahre. © kna/aerzteblatt.de

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