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Ärzteschaft

Ausgabetempo bei elektronischen Heilberufsausweisen lässt nach

Donnerstag, 5. Mai 2022

Die Daten zu den ausgegebenen eHBA (Stand 4. Mai) /Bundesärztekammer

Berlin – Die Zahl der bundesweit ausgegebenen elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) steigt weiter stetig, aber langsamer als zuvor, an. Bis Ende April 2022 wurden bundesweit 199.557 eHBA ausgegeben. Das geht aus aktuellen Daten der Bun­desärztekammer (BÄK) mit Stand vom 4. Mai hervor.

Allerdings verlangsamte sich das Ausgabetempo deutlich. Im Vergleich zum letzten Monat konnten wei­tere 1.795 Heilberufsausweise an Ärztinnen und Ärzte ausgegeben werden – ein Zuwachs von 0,91 Pro­zent. Im Vormonat wurden noch 2.228 Heilberufsausweise ausgegeben, zuvor wurden fünfstellige Werte erzielt.

In den Arztpraxen wird der eHBA unter anderem zur Umsetzung der elektronischen Arbeitsun­fähigkeitsbe­scheinigung (eAU) benötigt sowie bei der Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxisalltag. Auch die Nutzung von elektronischen Verord­nungen (E-Rezept) verschreibungspflich­tiger Arzneimittel setzt einen eHBA voraus.

Bundesweit verbleibt der eHBA-Ausstattungsgrad laut den neuesten BÄK-Zahlen bei rund 51 Prozent. Im ambulan­ten Versorgungsbe­reich – niedergelassene Ärzte benötigen den eHBA aufgrund der entsprechenden An­wendungen am dringendsten – wird jedoch bereits eine Quote von 72,34 Prozent erreicht. Im stationären Sektor sind es aktuell 35,46 Prozent. © aha/aerzteblatt.de

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