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Künstliche Intelligenz soll Herzdiagnostik unterstützen

Donnerstag, 5. Mai 2022

/sdecoret, stock.adobe.com

Frankfurt/Gießen – Die Technische Hochschule Mittelhessen und die Justus-Liebig-Universität Gießen ent­wickeln neue auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Methoden zur Diagnostik von Herzerkrankungen.

Ziel ist, dass ein Algorithmus Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG) automatisiert erkennt und zuord­net. Das Land Hessen fördert das Vorhaben namens „Risikostratifizierung in der Kardiologie mittels Künstli­cher Intelligenz“ (RisKa) mit rund 740.000 Euro.

Das neue System soll EKG-Aufnahmen aus unterschiedlichsten Quellen einlesen, zusätzliche Daten der Pa­tienten integrieren und mittels KI auswerten.

Es soll auf diese Weise zum Beispiel komplexe Muster erkennen, wie sie bei Veränderungen im Herzmuskel auftreten, zum Beispiel bei Vernarbungen. Dies soll nach Möglichkeit eine weitergehende aufwändige Diag­nostik auf das Notwendige beschränken und invasive Untersuchungen reduzieren.

Das System soll künftig auch niedergelassene Ärzten dabei unterstützen, das individuelle Risiko von Patien­ten bei Screeninguntersuchungen besser einzuschätzen. © hil/aerzteblatt.de

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