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Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge

Donnerstag, 5. Mai 2022

Berlin – Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge. Laut einer heute in Berlin veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK hat jeder Zweite die Sorge, einmal an Hautkrebs zu erkranken. Allerdings verwendet ein Drittel gar keine Sonnenschutzmittel.

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) nutzt Sonnencreme oder -spray allenfalls zu beson­deren Gelegenheiten wie im Urlaub oder im Freibad. Drei von fünf Befragten (60 Pro­zent) empfinden Eincremen als aufwändig, mehr als die Hälfte (56 Prozent) vergisst das häufig.

Weniger als die Hälfte der Befragten (46 Prozent) meidet normalerweise lange Aufenthalte in der Sonne, nur rund ein Drittel (37 Prozent) meidet die besonders starke Mittagssonne.

Auch die Krebsfrüherkennung, die Krankenkassen alle zwei Jahre ab einem Alter von 35 Jahren übernehmen, wird noch zu wenig genutzt. Etwas mehr als jeder Vierte (28 Prozent) war bisher noch gar nicht beim Haut­krebsscreening.

Dabei tritt der bösartige schwarze Hautkrebs häufig auch schon im jungen Erwachse­nenalter auf. 62 Prozent aller Befragten untersuchen die eigene Haut mindestens einmal pro Jahr selbst auf Auffälligkeiten. Jeder Dritte (32 Prozent) entdeckte bei sich schon einmal ein auffälliges Muttermal.

Befragt wurden tausend Menschen. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 200.000 neue Hautkrebserkran­kungen diagnostiziert. Längere ungeschützte Aufenthalte in der Sonne, Sonnenbrände besonders in Kindheit und Jugend oder auch Besuche im Solarium mit künstlicher UV-Strahlung erhöhen die Gefahr, im Lauf des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. © afp/aerzteblatt.de

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