NewsAuslandGeberkonferenz sammelt Milliardenhilfen für Ukraine-Flüchtlinge
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Geberkonferenz sammelt Milliardenhilfen für Ukraine-Flüchtlinge

Freitag, 6. Mai 2022

Denys Schmyhal (l-r), Premierminister der Ukraine, Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident von Polen, Magdalena Andersson, Ministerpräsidentin von Schweden, und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, nehmen an einer Pressekonferenz nach dem Ende der hochrangigen internationalen Geberkonferenz für die Ukraine teil. /picture alliance, AP, Michal Dyjuk

Warschau – Eine internationale Geberkonferenz für die Ukraine-Flüchtlingshilfe in Warschau hat Zusagen in Milliardenhöhe eingebracht. Insgesamt seien mehr als 6,5 Milliarden Dollar zusammengekommen, sagte Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki gestern in seiner Abschlussrede.

Umgerechnet sind dies mehr als 6,17 Milliarden Euro. „Der heutige Tag hat gezeigt, dass unsere Unterstüt­zung für die Ukraine weitergeht und es keinen Egoismus unter uns gibt“, so Morawiecki.

Die von Polen und Schweden gemeinsam organisierte Geberkonferenz sollte Geld für humanitäre Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine sammeln. Partner der Konferenz sind die Präsidenten der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates. Auch die Vereinten Nationen beteiligen sich.

Die Europäische Union kündigte ein neues Hilfspaket im Umfang von 200 Millionen Euro an. Es soll den mehreren Millionen vertriebenen Menschen in dem Land zugute kommen, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Konferenz sagte.

Nach Angaben der EU-Kommission haben seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine be­reits an die acht Millionen Menschen ihre Heimatorte verlassen, um an anderen Orten Schutz zu suchen.

Hinzu kommen mehr als 5,3 Millionen Menschen, die die Ukraine verlassen haben, um in der EU und den Nachbarländern Zuflucht zu finden. Vor Beginn des russischen Angriffskrieges am 24. Februar lebten in dem Land 44 Millionen Menschen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER