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Politik

Bundesregierung löst Coronakrisenstab auf

Mittwoch, 11. Mai 2022

Der Raum für die Morgenlage im Coronakrisenstab im Bundeskanzleramt./picture alliance, Jens Kalaene

Berlin – Rund fünf Monate nach seiner Einrichtung wird der Coronakrisenstab im Bundeskanzleramt zur Ko­ordinierung der bundesweiten Impfungen gegen das Virus SARS-CoV-2 aufgelöst. Mittlerweile gebe es eine ganz andere Situation bei den Infektionen und Impfun­gen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann heute in Berlin.

Die Aufgaben des von Generalmajor Carsten Breuer geleiteten Krisenstabs würden nun in den üblichen Ar­beitsstrukturen der Bundesregierung bearbeitet. Der Coronaexpertenrat der Regierung hingegen sei gerade dabei, eine Stellungnahme zur Situation in Herbst und Winter zu erarbeiten.

Der Krisenstab war Ende vergangenen Jahres mit mehr als zehn Mitarbeitern gestartet und hatte in der Spitzenzeit etwa 30 Mitglieder. Ihm gehörten Fachleute der zuständigen Ministerien an sowie Experten des Bundesamtes für Bevölke­rungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Höchststand bei den Impfungen war ein Tag im Dezember 2021, als 1,6 Millionen Impfungen verabreicht wurden. Dann flachten die Impfzahlen wieder ab.

Beim ebenfalls von der damals noch neuen Regierung Ende 2021 gegründeten Coronaexpertenrat geht es hingegen um die Beratung der Regierung. Die Zusam­mensetzung des Rats ist breitgefächert. © dpa/aerzteblatt.de

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