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Politik

Rheinland-Pfalz hofft auf mehr Auszubildende in Gesundheits­fachberufen

Donnerstag, 12. Mai 2022

/romaset, stock.adobe.com

Mainz – Die rheinland-pfälzische Landesregierung verspricht sich von der Schulgeldfreiheit bei Gesundheits­fachberufen einen wichtigen Beitrag gegen den Mangel an Physiotherapeuten oder Logopäden.

Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) rief junge Menschen auf: „Geht in die wichtigen Jobs der Gesund­heitsfachberufe, da brauchen wir euch.“ Er hoffe, dass der Bund bei der kostenfreien Ausbildung bald nach­ziehe. Der nächste Schritt, der kommen müsse, sei die Einführung einer Vergütung.

Die Landesregierung will ab Juli das Schulgeld für bislang 940 Auszubildende an den privaten Gesundheits­fachschulen übernehmen – das sind rund ein Drittel aller Azubis in diesen Berufen. Die übrigen zwei Drittel werden kostenlos an Krankenhäusern ausgebildet und erhalten zum Teil eine Ausbildungsvergütung.

Für die Schulgeldfreiheit sollen in diesem Jahr 2,2 Millionen Euro, im nächsten Jahr 4,5 Millionen Euro bereit­gestellt werden.

Dabei geht es um die Ausbildung für Berufe wie Physio- und Ergotherapeuten, Podologen und Logopäden sowie um Fachkräfte in der Medizinisch-Technischen und Pharmazeutisch-Technischen Assistenz. © dpa/aerzteblatt.de

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