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Barmer für mehr Miteinander von Kliniken, Rettungsdiensten und Ärzten

Freitag, 13. Mai 2022

/picture alliance, imageBROKER, Karl F. Schöfmann

Mainz – Die Barmer fordert die Landesregierung Rheinland-Pfalz auf, sich für eine bessere Zu­sammenarbeit von Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Kassenärztlicher Vereinigung im Bundesland einzusetzen.

Die Notaufnahmen nähmen zu und der Rettungsdienst werde öfter benachrichtigt, obwohl ein Fünftel bis ein Sechstel der Fälle eigentlich in den ärztlichen Bereitschaftsdienst gehörten, sagte die Barmer-Landesge­schäfts­­füh­rerin, Dunja Kleis. „Die meisten kennen die Notrufnummer 112. Die Nummer des Patientenservice 116 117 ist in der Bevölkerung aber immer noch nicht so bekannt.“

Die Leitstelle Notärzte und der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KVRLP) müssten besser zusammengeführt werden. „Im Saarland ist das schon so“, sagte Kleis. Viele Bereitschaftsdienstpraxen in den Krankenhäusern seien in Rheinland-Pfalz nicht mit den Notaufnahmen vernetzt.

Notfallpatienten sollten zudem nicht ins nächstbeste Krankenhaus gebracht werden, sondern in das für ihre Situation beste, forderte Kleis. Gerade bei Schlaganfällen und Herzinfarkten seien die sogenannten Stroke-Units wichtig. Bei einem Herzinfarkt etwa sei die Sterblichkeit Studien zufolge viel höher, wenn die Klinik keinen Linksherzkathetermessplatz habe. © dpa/aerzteblatt.de

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