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Ärzteschaft

Grenzen der Sinnhaftigkeit: Orientierungshilfe für die ärztliche Praxis

Freitag, 13. Mai 2022

/Matthias Geipel, stock.adobe.com

Berlin – Ärzte müssen angesichts der großen therapeutischen Bandbreite zunehmend Entscheidungen treffen, ob und wann sie auf den Einsatz von bestimmten medizinischen Maßnahmen verzichten dürfen oder sogar sollten. Eine Orientierungshilfe für die ärztliche Praxis gibt jetzt die Bundesärztekammer (BÄK).

Die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) hat jetzt extra eine Stellungnahme „Ärztli­che Verantwortung an den Grenzen der Sinnhaftigkeit medizinischer Maßnahmen. Zum Umgang mit ‚Futility‘“ erarbeitet.

„Die ZEKO möchte eine Orientierungshilfe für solche Situationen vorlegen, in denen sich die Frage nach der Sinnlosigkeit medizinischer Maßnahmen stellt, und insbesondere die dann entstehenden ärztlichen Aufgaben im gemeinsamen Entscheidungsprozess mit ihren Patientinnen und Patienten aufzeigen“, sagte der ZEKO-Vor­sitzende Jochen Taupitz.

In der Stellungnahme werden zudem die ethischen und rechtlichen Aspekte dieser Situationen herausgear­bei­tet und Hinweise für ärztliches Handeln in typischen Konfliktsituationen gegeben. Volker Lipp, zweiter Fe­derführender der Arbeitsgruppe, wies darauf hin, dass eine Antwort auf die Frage nach ‚Futility‘ in der Medi­zin verschiedene Aspekte berührt und daher sehr komplex ist.

Bei näherer Betrachtung werde die Ant­wort sehr schwierig und die Diskussion darüber sei deshalb noch lan­ge nicht zu Ende. © EB/aerzteblatt.de

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