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Generelle Maskenpflicht bei Flügen in EU aufgehoben

Montag, 16. Mai 2022

/picture alliance, SVEN SIMON, Frank Hoermann

Brüssel – Europa macht sich locker: Sowohl im europäischen Reiseverkehr als auch in Österreich und in Frankreich sind heute weitere Coronarestriktionen weggefallen. So ist nun gemäß einer Empfehlung der EU-Behörden das Tragen einer Maske im Flugzeug und am Flughafen nicht mehr europaweit automatisch Pflicht, die Entscheidung liegt vielmehr bei den einzelnen Mitgliedsländern.

Die seit heute geltende EU-Empfehlung an die 27 Mitgliedsländer bedeutet nicht den automatischen Wegfall der Flugverkehrmaskenpflicht in ganz Europa.

Sie besteht vielmehr weiterhin dort, wo die nationalen Coronaregeln das Tragen der Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln vorsehen. Das ist etwa in Deutschland der Fall. Laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) soll die Maskenpflicht vorerst auf allen Flügen beibehalten werden, die in Deutschland starten oder landen.

Auch Österreich hält an der Maskenpflicht im Flugverkehr vorerst fest – alle coronabedingten Einreiserestriktionen sind nun aber abgeschafft. Zur Freude der wichtigen Tourismusbranche in der Alpenrepublik ist ein 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) nicht mehr notwendig.

Damit können erstmals seit Beginn der Pandemie Urlauber, Reise-Rückkehrer und andere Besucher aus aller Welt wieder ohne Auflagen nach Österreich einreisen.

Sollte eine neue Virusvariante auftauchen, können nach Angaben der Regierung in Wien aber rasch wieder Test-, Registrierungs- und Quarantänepflichten für Einreisende aus bestimmten Ländern verhängt werden.

Derzeit hat das Pandemiegeschehen in Österreich aber deutlich nachgelassen. Wie schon gestern gab es laut offiziellen Angaben auch heute kein einziges COVID-19-Todesopfer. Innerhalb eines Tages seien gut 2.600 Neuinfektionen gemeldet worden.

In Frankreich wiederum gilt seit heute keine Coronamaskenpflicht mehr im öffentlichen Verkehr, dies gilt für Busse und Bahnen, Taxis und auch Flugzeuge. Schutzmasken müssen damit nur noch in Krankenhäusern und Altenheimen getragen werden. Dort muss auch weiterhin ein Gesundheitspass vorgelegt werden – das heißt, Besucher müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Im öffentlichen Nahverkehr dagegen kann die Maske in Frankreich wegbleiben: „Ich fühle mich frei“, sagte heute die 26-jährige Jaceula Madimba in der Pariser Metro. „Mit der Maske konnte ich nicht so richtig atmen.“

Die Inzidenz in Frankreich liegt derzeit bei weniger als 400 Fällen auf 100.000 Einwohner pro Woche. Heute befanden sich landesweit noch etwa 1.200 COVID-Patienten auf der Intensivstation.

„Das entspricht unserer Strategie, die Einschränkungen weiter abzubauen“, hatte Gesundheitsminister Olivier Véran im Vorfeld die weitere Lockerung der Maskenpflicht begründet. „Die Lage verbessert sich, auch wenn wir die fünfte Welle noch nicht ganz hinter uns haben.“ Morgen beginnt in Cannes das Internationale Filmfestival – ebenfalls ohne Maskenpflicht. © afp/aerzteblatt.de

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