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Hertie-Institut für klinische Hirnforschung wird dauerhaft gefördert

Dienstag, 17. Mai 2022

/kras99, stock.adobe.com

Tübingen – Das Land Baden-Württemberg will das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübin­gen jährlich dauerhaft mit zwei Millionen Euro fördern.

„Seit 20 Jahren leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HIH hervorragende Arbeit in der Spitzenfor­schung. Damit dies auch in Zukunft gesichert werden kann, steigt das Land von diesem Jahr an in die dauer­hafte Finanzierung mit ein“, sagte die Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer (Grüne).

Das HIH wurde 2001 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, dem Land Baden-Württemberg, der Eberhard Karls Universität und ihrer medizinischen Fakultät sowie dem Universitätsklinikum Tübingen gegründet.

Mit der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen bildet es das „Zentrum für Neurologie“. Dessen Vorsitzen­der, Thomas Gasser, begrüßte die Verstetigung der Landesförderung. „Nun können wir unseren systematischen Ansatz der translationalen Forschung und Versorgung strategisch erweitern und so auch künftig den Heraus­forderungen der klinischen Hirnforschung begegnen zum Wohl der Patientinnen und Patienten“, sagte er.

Das Zentrum soll sich in Zukunft noch mehr der Entwicklung von Strategien zur Früherkennung, Prävention und Rehabilitation neurologischer Erkrankungen widmen.

Beim Ausbau seines Forschungs- und Versorgungsspektrums wird es sich auf zwei Zukunftsfelder konzentrie­ren: auf die systembasierte Neuromedizin sowie auf die an den individuellen Krankheitsursachen ansetzende personalisierte Medizin. Gasser kündigte an, dafür würden neue Arbeitsgruppen und Strukturen eingerichtet.

Neben der Stärkung dieser beiden methodischen Zukunftsfelder werde das Institut zudem die Digitalisierung vorantreiben und Methoden des maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz integrieren, kündigte er an. © hil/aerzteblatt.de

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