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Politik

Global Fonds: Deutschland erhöht Beitrag

Freitag, 20. Mai 2022

/vegefox.com, stock.adobe.com

Berlin – Die Bundesregierung erhöht ihren Beitrag zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf 1,2 Milliarden Euro.

Deutschland werde zum Globalen Fonds gegen diese Krankheiten zwischen 2023 und 2025 damit 20 Prozent mehr beisteuern, kündigte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) heute in einem auf Twitter veröffentlichten Video an. Die Zustimmung des Parlaments steht noch aus.

Die Hilfsorganisation One begrüßte die Erhöhung von einer auf 1,2 Milliarden Euro, mahnte jeodch an, dass immer noch mindestens 100 Millionen Euro fehlten. „Der Globale Fonds ist eine Erfolgsgeschichte. In den 20 Jahren seines Bestehens hat er dazu beigetragen, 44 Millionen Menschenleben zu retten“, erklärte One-Deutschland-Chef Stephan Exo-Kreischer.

Die Coronapandemie habe einen Teil der bisherigen Erfolge bei der Bekämpfung der Krankenheiten um Jahre zurückgeworfen, betonte Exo-Kreischer. „Um wieder auf Kurs zu kommen, müssen alle Länder ihren fairen Anteil leisten“, forderte er.

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria benötigt nach One-Angaben insgesamt mindestens 18 Milliarden US-Dollar für den Finanzierungszeitraum von 2023 bis 2025, um seine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Mit den nötigen Investitionen könne der Globale Fonds 450 Millionen weitere Infektionen verhindern und 20 Millionen Menschenleben retten. © afp/aerzteblatt.de

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