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Pfizer beliefert ärmere Länder mit Medikamenten zum Selbstkostenpreis

Mittwoch, 25. Mai 2022

Pfizer-Chef Albert Bourla auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. /picture alliance, EPA, Laurent Gillieron

Davos – Der US-Pharmakonzern Pfizer will einige seiner Medikamente und Impfstoffe zum Selbstkostenpreis an 45 ärmere Länder verkaufen. Eine entsprechende Initiative stellte Pfizer-Chef Albert Bourla auf dem Welt­wirtschaftsforum im schweizerischen Davos vor.

„Mit all dem, was wir in den vergangenen zwei Jahren gelernt und erreicht haben, ist es nun an der Zeit, die Kluft“ zwischen armen und reichen Ländern „weiter zu schließen“, sagte Bourla.

Die Initiative umfasst bislang 23 in den USA und Europa patentierte Impfstoffe und Medikamente aus den Bereichen Infektionskrankheiten, Onkologie, seltene Krankheiten, Entzündungskrankheiten und Frauenge­sund­heit. Dazu zählt auch der Coronaimpfstoff des Unternehmens.

Damit werde der Zugang zu den patentierten Medikamenten für fast 1,2 Milliarden Menschen verbessert, sagte Pfizer-Managerin Angela Hwang. Bislang hat Pfizer mit fünf Ländern entsprechende Vereinbarungen getroffen: Senegal, Ruanda, Ghana, Malawi und Uganda.

Anschließen können sich alle Länder, die nach der Definition der Weltbank ein niedriges Einkommen haben sowie 18 Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. In Rechnung gestellt werden ihnen lediglich die Herstellungs- und die Transportkosten. © afp/aerzteblatt.de

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