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Teddybär­krankenhäuser starten nach Coronapause wieder

Mittwoch, 25. Mai 2022

/Mykyta, stock.adobe.com

Köln – Nach einer erzwungenen Pause wegen der Coronapandemie starten Medizinstudierende in Köln wieder ein Teddybärkrankenhaus für Kinder von rund drei bis ­­sieben Jahren. Am 31. Mai und 1. Juni 2022 öffnet die Fachschaft der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln auf dem Gelände der Uniklinik ein solches Teddybärkran­kenhaus in bunt geschmückten Sanitätszelten.

Ziel der Teddybärkrankenhäuser ist, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten oder einem Kranken­hausaufenthalt zu nehmen. Außerdem erklären die Medizinstudierenden den Kindern Krankheiten und Be­handlungen.

Ihren Ursprung hatte die Idee der Teddybärkrankenhäuser in den 1990er-Jahren in Skandinavien. Das erste deutsche Teddybärkrankenhaus fand 1999 in Heidelberg statt. In Köln steht für jedes Kind ein Studierender als „Teddydoc“ bereit, der sich um das mitgebrachte erkrankte Kuscheltier kümmert. Die „Behandlung“ besteht aus Maßnahmen wie Abhören, Abtasten und Verbändeanlegen.

Auch Operationen – beispielsweise bei lockeren Armen oder Beinen der Kuscheltiere – sind im OP-Zelt mög­lich. Außerdem besprechen die Teddydocs vorgefertigte Stofftierröntgenbilder mit den Kindern. In der Teddybarklinik werden vormittags Besuchergruppen aus Kindergärten betreut. Nachmittags zwischen 14 und 16 Uhr ist an beiden Tagen eine Sprechstunde für interessierte Familien. Die Fachschaft Medizin weist daraufhin, dass eine Anmeldung nötig ist und die Besucher einen Coronabürgertest vorlegen müssen.

Auch in anderen Regionen in Deutschland haben in den vergangenen Wochen die Teddybärkrankenhäuser wieder geöffnet, wie etwa in Rosenheim. Dort war „Besuchszeit“ am 13. und 14. Mai. Nach Angaben von Nico Hanny, Medizinstudent aus Rosenheim, haben dort mittlerweile mehr als 3.238 Kinder das Krankenhaus besucht. Ziel ist es auch dort, dass die Kinder die Angst vor dem Arzt und Krankenhausbesuch verlieren. © hil/aerzteblatt.de

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