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Ärzteschaft

Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft für Hannelore König

Freitag, 27. Mai 2022

Bundesärztekammerpräsident Klaus Reinhardt übergab das Ehrenzeichen an Hannelore König, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe. /Verband medizinischer Fachberufe

Bremen – Die Anliegen der Medizinischen Fachangestellten (MFA) finden in der Politik häufig wenig Gehör. Dass das nicht so bleibt, ist ein Anliegen, das der Verband medizinischer Fachberufe verfolgt. Das Engagement hat der 126. Deutsche Ärztetag nun gewürdigt.

Die deutschen Ärztinnen und Ärzte verliehen Hannelore König für ihre Verdienste um die Aufwertung der Medizinischen Fachangestellten das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft.

Es sei ihr gelungen, den Ver­band zu einem „professionellen und verlässlichen Verhandlungspartner im deutschen Gesundheitswesen auszubauen, in dem ein hohes Maß an fachlicher Expertise gebündelt ist“, sagte der Präsident der Bundes­ärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt.

Hannelore König engagiere sich seit mehr als vier Jahrzehnten im heutigen Verband medizinischer Fachbe­rufe, zuletzt als geschäftsführende Vorsitzende und als Präsidentin.

Mit ihrer verbindlichen und zielorien­tierten Art habe sie an der Einführung des Berufsbildes der Medizini­schen Fachangestellten mitgewirkt, an der kontinuier­lichen Steigerung der Tarifgehälter sowie an den Auf­stiegsmöglichkeiten von MFA zu hoch­qualifizierten, arztentlastenden Versorgungs- und Praxisassistenten, sagte der BÄK-Chef.

König habe sich mit „ihrem herausragenden Einsatz für die Medizinischen Fachangestellten und die damit verbundene Sicherstellung einer hochwertigen Patientenversorgung“ um die Förderung des Gesundheitswe­sens in „besonderer Weise verdient gemacht“.

König nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle MFA entgegen,. Die ausgebildete Arzthelferin forderte gleichzeitig auch weiterhin die Unterstützung der Ärzteschaft ein.

Insbesondere die medizinischen Kompe­tenzen der MFA als Gesundheitsberuf müssten in den Vordergrund gestellt werden. „MFA haben im Team der Praxen als Garant in der Pandemiebekämpfung gewirkt und es sei an der Zeit, diese Leistungen auch gesellschaftlich aufzuwerten.“

Das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft wurde 1958 vom 61. Deutschen Ärztetag gestiftet. Es wird ver­liehen für Verdienste um die medizinische Wissenschaft, die Gesundheit der Bevölkerung und den ärztlichen Berufsstand.

Unterdessen hat der Ärztetag seine Forderung nach einem staatlichen Coronabonus für medizinische Fachangestellte (MFA) bekräftigt.

„Die Medizinischen Fachangestellten (MFA) und die ambulant tätigen Assistenzberufe in den Teams der Haus- und Fachärzte haben den Schutzwall gegen Corona u. a. auch für den stationären Bereich in einer enormen Kraftanstrengung über zwei Jahre aufrechterhalten. Ohne deren Aktivitäten hätten weder eine Impfkampagne noch die Patientenversorgung so erfolgreich bewältigt werden können“, begründete der Ärztetag seine Forderung. © EB/aerzteblatt.de

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