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Vermischtes

DLRG rettete 1.655 Menschen das Leben

Donnerstag, 2. Juni 2022

/picture alliance, Marcus Brandt

Goch – Im vergangenen Jahr haben die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) 1.655 Menschen das Leben gerettet. Das waren fast doppelt so viele wie die 901 Geretteten im Jahr 2020, wie der Verband heute anlässlich der Vorstellung seiner Jahresbilanz in Goch mitteilte.

Insgesamt war die DLRG im vergangenen Jahr in 76.664 Fällen im Einsatz – fast dreimal so oft wie im Vorjahr, als es 24.747 Einsätze gegeben hatte. Unter den Einsätzen waren 2021 den Angaben zufolge 40.833 medizini­sche Hilfen.

Besonders gefordert waren die Wasserretter in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 während der Flutka­tas­trophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. So verzeichnete die DLRG in beiden Bundesländern zusammengenommen 641 Lebensrettungen, gegenüber 175 im Vorjahr.

Der Verband war nach eigenen Angaben 2021 mit 45.000 Kräften an 1.196 Freigewässern sowie in 1.289 Schwimmbädern für Sicherheit am und im Wasser im Einsatz. Allein an den 86 DLRG-Stationen an Nord- und Ostsee waren den Sommer über 4.580 ehrenamtlich Rettende im Einsatz.

2021 sei ein einsatzreiches Jahr für die Wasserretter gewesen, erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. „Unsere Retterinnen und Retter waren oft zur Stelle und haben so einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass erneut weniger Menschen in Deutschland ertrunken sind.“ © afp/aerzteblatt.de

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