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Ausland

WHO: Coronatodesfälle in Afrika sollen deutlich sinken

Freitag, 3. Juni 2022

/picture alliance, ZUMAPRESS.com, Tafadzwa Ufumeli

Brazzaville – Coronabedingte Todesfälle werden in Afrika in diesem Jahr voraussichtlich um fast 94 Prozent im Vergleich zu 2021 zurückgehen. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern mit. Die Zahl der Coronainfektionen soll in der Region demnach in diesem Jahr um mehr als ein Viertel sinken.

Mit 350.000 Todesfällen – oder 970 Toten pro Tag – sei 2021 das tödlichste Pandemiejahr in Afrika gewesen, vor allem aufgrund der Delta-Variante, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti.

Laut wissenschaftlichen Modellen seien bis Ende diesen Jahres etwa 23.000 Corona-bedingte Todesfälle (oder 60 pro Tag) zu erwarten, solange die aktuellen Varianten und die Übertragungsdynamik konstant blieben, so Moeti.

Insgesamt erwartet die WHO in der Region in diesem Jahr 166,2 Millionen Coronainfektionen, verglichen mit 227,5 Millionen im Vorjahr. Dies sei steigenden Impfraten, besser vorbereiteten Gesundheitssystemen und einem Anstieg der natürlichen Immunität zu verdanken, sagte Moeti. Allerdings bleibe die Dunkelziffer von Coronafällen in Afrika weiterhin hoch: Lediglich eine von 71 Coronaerkrankungen wird laut WHO gemeldet. © dpa/aerzteblatt.de

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