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Biontech-Chef fordert „international abgestimmte Strategie“ für Impfstoffanpassung

Montag, 13. Juni 2022

Biontech-Chef Ugur Sahin. /picture alliance, Boris Roessler

Berlin – Biontech-Chef Ugur Sahin hat angesichts der hohen Ansteckbarkeit der Omikron-Untervariante BA.5 des Coronavirus SARS-CoV-2 Entwarnung gegeben.

„In Afrika hat man bereits gesehen, dass die BA.5-Welle nicht die Dynamik entfaltet hat, wie es sie bei der ursprünglichen Omikron-Variante gab“, sagte Sahin dem Handelsblatt heute. Er kritisierte jedoch, das für die Impfkampagne im Herbst eine „international abgestimmte Strategie“ fehle.

„Wir müssen früh genug wissen, an welche Variante – also zum Beispiel BA.2 oder BA.4/5 – wir die Corona­impf­stoffe anpassen und für die bevorstehende Infektionssaison produzieren sollen“, sagte Sahin. Dabei könn­ten die Behörden sich an den eingespielten Mechanismen bei anderen Krankheiten orientieren.

„Es gibt ein etabliertes System, das wir von der Anpassung von Influenzaimpfstoffen kennen.“ Grundsätzlich seien beim Coronavirus – ähnlich wie bei Grippe – immer wieder Auffrischungsimpfungen mit veränderten Vakzinen nötig, sagte Sahin.

Die mRNA-Technologie, die sich bei Coronaimpfstoffen bewährt habe, sieht der Biontech-Chef auch als „eine der idealen Arzneimitteltechnologien für die Onkologie“ an. Biontech habe rund 20 Onkologie-Programme in der Entwicklung. „Unser Ziel ist es, in den nächsten drei bis fünf Jahren die ersten Produkte in der Krebsthera­pie auf den Markt zu bringen.“ © afp/aerzteblatt.de

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