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Ärzteschaft

Gesundheitsämter benötigen wieder mehr Personal

Montag, 20. Juni 2022

Das Gesundheitsamt Mitte führt SORMAS für die professionelle Verwaltung von Infektionsfällen ein. /picture alliance, Britta Pedersen

Berlin – Die Gesundheitsämter geraten nach Angaben des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) wegen der steigenden Coronainfektionszahlen wieder an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die zusätzlichen Mittel aus dem Bund-Länder-Pakt für die Gesundheitsämter müssten angesichts der Lage sofort ausgeschüttet werden, sagte der BVÖGD-Vorsitzende Johannes Nießen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zwei Drittel der versprochenen vier Milliarden Euro aus dem Pakt stünden noch aus.

„Das Geld muss jetzt und nicht erst Ende des Jahres ausgezahlt werden, damit alle zugesagten 5.000 Stellen besetzt werden können“, sagte Nießen. Für die Kontaktnachverfolgung benötigten die Gesundheitsämter wieder mehr Mitarbeiter.

Mit dem derzeitigen Personalstand sei eine Kontaktnachverfolgung nur noch für Risikogruppen möglich, betonte Nießen. Ohne eine Aufstockung des Personals müsste bei weiter steigenden Infektionszahlen auch diese eingestellt werden. © afp/aerzteblatt.de

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