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Universitätsklinikum Gießen und Marburg: Land Hessen an Einigung mit Rhön über interessiert

Dienstag, 21. Juni 2022

/picture alliance, Sebastian Gollnow

Wiesbaden – Im Streit um die Zukunft des privatisierten Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) signalisiert Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn Gesprächsbereitschaft. „Wir sind weiter an einer Einigung interessiert“, sagte die Grünen-Politikerin heute in Wiesbaden.

Der Streit schwelt seit längerem zwischen der Rhön-Klinikum AG und dem Land Hessen. Die Ministerin sagte, sollte das Rhön-Klinikum neue Vorschläge machen, würden diese sehr sorgfältig geprüft. Sie kenne einen strittigen Verhandlungspunkt, welcher dies sei, ließ sie aber unter Verweis auf die vertraulichen Verhandlun­gen offen.

Beide Seiten sprechen seit Monaten über eine neue Vereinbarung für das UKGM. Rhön hatte Ende vergange­ner Woche ein Papier aus dem Jahr 2017 gekündigt, dass ansonsten Ende Juni automatisch verlängert worden wäre, hätte bis dahin keine neue Regelung vorgelegen. Über diese neue Vereinbarung gibt es eine gemein­same Absichtserklärung vom Januar 2022.

Darin hatte Hessen erklärt, die privatisierten Unikliniken mit knapp einer halben Milliarde Euro innerhalb von zehn Jahren zu fördern. Im Gegenzug sollte das UKGM unter anderem auf betriebsbedingte Kündigungen und Ausgliederungen verzichten.

Der Rhön-Vorstandsvorsitzende Christian Höftberger hatte vergangenen Freitag erklärt, Rhön stehe weiterhin zu der Absichtserklärung. Die Kündigung des Papier aus dem Jahr 2017 begründete er unter anderem damit, dass dem UKGM Investitionsmittel für Universitätskliniken in Deutschland vorenthalten würden.

Das Uniklinikum mit seinen beiden Standorten in Gießen und Marburg war 2006 vom Land an die Rhön-Klinikum AG verkauft worden, die mittlerweile vom Klinikkonzern Asklepios übernommen wurde. © dpa/aerzteblatt.de

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