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Treibhausgasrechner soll Emissionen aus Lieferketten darstellen

Dienstag, 28. Juni 2022

Heidelberg – Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) einen Treibhausgasrechner, der die Emissionen aus den Lieferketten von Krankenhäusern mit einbezieht. Dazu zählen zum Beispiel die Herstellung, der Transport und die Entsorgung von Verbrauchsmaterialien, Medi­zinprodukten und Medikamenten.

Im Rahmen des Projektes „Klimaschutz in Kliniken durch Optimierung der Lieferketten“ (KliOL) des neu gegrün­deten Instituts für Global Health am UKHD will die Uniklinik zunächst die Treibhausgasemissionen aus ihren Lieferketten berechnen, um sie dann zu reduzieren. Vorläufige Berechnungen ergeben einen durchschnittlichen Jahresausstoß von circa 240.000 Tonnen CO2-Äquvalenten im Jahr 2019.

„Wie wir damit im Vergleich dastehen, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Es gibt bisher keine ein­heitlich errechneten Zahlen für deutsche Kliniken“, sagte Projektleiterin Alina Herrmann. Die Reduktion der Treib­hausgase soll über Änderungen bei der Produkt-, Medikamenten- und Speisenauswahl, Recycling sowie die Patienten- und Mitarbeitermobilität erreicht werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit drei Jahre lang mit 210.000 Euro gefördert. © fos/EB/aerzteblatt.de

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