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Ausland

US-Gericht setzt Verkaufsverbot für E-Zigarettenmarke Juul vorerst aus

Montag, 27. Juni 2022

/steheap, stock.adobe.com

New York – Ein US-Gericht hat ein behördlich verfügtes Verkaufsverbot für sämtliche Produkte des E-Ziga­ret­ten-Herstellers Juul vorerst gestoppt. Das Verkaufsverbot sei ausgesetzt, während das Gericht einen Antrag des Unternehmens auf einstweilige Verfügung prüfe, hieß es in einer Entscheidung.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte vergangene Woche ein Verkaufsverbot über Juul-Produkte verhängt und bemängelt, der Hersteller habe keine ausreichenden Daten über die mit den E-Zigaretten verbundenen „möglichen toxikologischen Gefahren“ vorgelegt.

In einer zweijährigen Prüfung kam die FDA nach eigenen Angaben zu dem Schluss, Juul habe nicht nachge­wiesen, dass die Vermarktung seiner Produkte im Einklang mit der „öffentlichen Gesundheit“ stehe. Studien­ergebnisse geben demnach Anlass zur Besorgnis – unter anderem hinsichtlich möglicher Schädigungen des Erbguts sowie möglicherweise schädlicher Chemikalien.

Der Hersteller Juul Labs war bereits im Jahr 2019 in die Kritik geraten, als er E-Zigaretten mit Frucht- und Bonbongeschmack herausbrachte. Die Produkte wurden für einen Anstieg des Konsums von E-Zigaretten unter Jugendlichen verantwortlich gemacht.

Im Januar 2020 erklärte die FDA dann den Verkauf von E-Zigaretten mit anderen Geschmacksrichtungen als Tabak oder Menthol für illegal – sofern sie nicht ausdrücklich von der Regierung genehmigt werden. © afp/aerzteblatt.de

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