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Ausland

Wegen Coronaimpfung: US-Politiker zofft sich mit „Sesamstraße“-Figur

Donnerstag, 30. Juni 2022

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Jacquelyn Martin

New York – US-Politiker Ted Cruz – bekannt als Hardliner der Republika­nischen Partei – hat auf Twitter einen Beitrag der „Sesamstraße“ zu Corona­impfungen kritisiert. Die TV-Sendung hatte gestern für die Impfung von Kindern geworben.

In einem Tweet der Sesamstraße hieß es: „Es ist in Ordnung, Fragen zu COVID-19-Impfstoffen für Kinder zu haben! Elmos Vater Louie hat mit dem Kinderarzt gesprochen und erfahren, dass eine Impfung für Elmo der beste Weg ist, um ihn und seine ganze Nachbarschaft sicher und gesund zu halten!“

Elmo selbst ist eine (Kinder-)Puppe mit rotem Fell. In der Sendung betonte Louie mit dem Kinderarzt gespro­chen zu haben, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

Im Abspann des Tweets sind unter anderem die CDC und die Amerikanische Akademie für Pädiatrie mit ihren Logos abgebildet. „Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt oder Gesundheitsdienstleister, um die neuesten Infor­mationen zu erhalten“, hieß es aus dem Off.

Das Engagement der Sesamstraße gefiel nicht allen. Kritik kam vom US-Senator Ted Cruz. „Vielen Dank, Se­samstraße, dass ihr Eltern erlaubt, Fragen zu stellen. Und dann lasst ihr Elmo aggressiv für die Impfung von Unter-5-Jährigen werben. Aber bringt keine wissenschaftlichen Beweise dafür“, twitterte er.

Viele Medien und Twitter-Nutzer griffen den Beitrag von Cruz auf. Der Washington Post zufolge ist es nicht das erste Mal, dass sich der konservative Politiker mit einer Puppe der „Sesamstraße“ anlegt. Im vergangenen Jahr habe er die Figur Bibo – ein großer, gelber Vogel – kritisiert, als dieser seine Impfung erhalten habe.

Am vergangenen Samstag hatte sich die US-Gesundheitsbehörde CDC für den Einsatz von Coronaimpfstoffen bei Kindern im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren ausgesprochen. US-Präsident Joe Biden nannte die Entscheidung einen „riesigen Schritt nach vorn im Kampf unseres Landes gegen das Virus“. Für die Eltern im Land sei dies ein Tag der Erleichterung. © dpa/aerzteblatt.de

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