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Generikaanteil an Arzneimittelkosten sinkt

Donnerstag, 30. Juni 2022

/wsf-f, stock.adobe.com

Berlin – Generika machen einen immer kleiner werdenden Anteil an den Arzneimittelausgaben aus. Nach Ab­zug aller Abschläge und Rabatte liegt er nach Angaben des Branchenverbands Pro Generika im Augenblick bei 7,2 Pro­zent. Dem Verband zufolge steigen gleichzeitig die Anteile von Generika an der Versor­gung.

„Im Jahr 2021 waren fast acht von zehn in Deutschland verord­neten Arzneimittel generisch“, berichtet Pro Generika. Folgen dieser Entwicklung seien eine zunehmende Marktverengung, eine steigende Abhängigkeit von einzelnen asiatischen Herstellern oder Ländern sowie immer wieder Lieferengpässe.

„Es ist wichtig, die gesetzliche Krankenversicherung finanziell abzusichern. Genauso wichtig aber ist, dass die Politik Grundlagen für eine stabile Arznei­mittelversorgung in der Zukunft legt“, sagte Pro-Generika-Geschäfts­führer Bork Bretthauer.

Bei der Vorstellung seiner Pläne zur Stabilisierung der Finanzen in der gesetz­lichen Krankenversicherung (GKV) hatte Bundesgesundheitsminister Ende Juni darauf hingewiesen, dass die Pharmaindustrie in den zurücklie­genden Jahren ein erhebliches Umsatzwachstum verzeichnet und bei den GKV-Ausgaben die ärztliche Versorgung überholt habe. Er kündigte daher Sparmaß­nahmen auch bei der Arzneiversorgung an. © hil/aerzteblatt.de

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